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30.11.2016

VPV empört über Lohnkürzungen beim Personal

Die Finanzkommission (FIKO) des Kantonsrates will die Lohnsumme im Kanton Zürich um 0,2 % kürzen. Damit würde der Kanton Zürich zu einem unverlässlichen Arbeitgeber. Dafür haben die VPV kein Verständnis und sind empört.

Der Regierungsrat hat die Lohnsumme bereits um 0,2 % gekürzt und will nur 0,4 % für die individuellen Lohnanpassungen gewähren. Nun will die FIKO zusätzliche 0,2 % der Lohnsumme kürzen. Nicht explizit bei den individuellen Lohnanpassungen, aber letztlich wird dies wohl die Konsequenz sein. Denn es ist kaum anzunehmen, dass eine Direktion bei den Stellen Kürzungen freiwillig vornehmen wird.

Die VPV sind über diese bürgerliche Arroganz empört und zeigen dafür gar kein Verständnis. Der Kanton Zürich hat die Löhne schon früher gekürzt und auch gegenüber der UBS-Lohnindexstudie sind diese mit über 2 % im Rückstand, obwohl die Regierung diese als Grundlage für Lohnanpassungen im Grundsatz akzeptiert hat.

Einmal mehr wird also das Personal unter Sparbemühungen leiden müssen, obwohl es dem Kanton Zürich finanziell sehr gut geht. Die Schulden wurden in den vergangenen Jahren stark abgebaut, ebenso auch direkte und indirekte Steuern und Abgaben. Man darf also davon ausgehen, dass die Sparübung selbst verschuldet und von bürgerlicher Seite gewollt ist. Dass nun einmal mehr das Personal die Konsequenzen tragen muss, ist nicht akzeptabel.



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