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20.09.2018

Die Lohnforderungen der VPV

Die Vereinigten Personalverbände (VPV) haben dem Gesamtregierungsrat in einer direkten Aussprache ihr Lohnforderungspaket vorgestellt. Voller Teuerungsausgleich und eine generelle Lohnerhöhung von 1 bzw. 2% sind die Minimalforderungen.
Angesichts der soliden Kantonsfinanzen fordern die Vereinigten Personalverbände die Umsetzung von effektiven Lohnverbesserungen. Es wird für die Regierung und den Kantonsrat immer schwieriger, glaubwürdige Argumente gegen eine substanzielle Lohnerhöhung zu finden.

Die VPV fordern für die Lohnrunde 2019:
- Den Angestellten des Kantons und der selbstständigen, öffentlich-rechtlichen Betriebe, den vollen Teuerungsausgleich zu gewähren.
- In den nächsten Jahren die ausgewiesene Lücke (Rückstand auf die UBS-Lohnumfrage seit 2010: -2,5%, Rückstand der Teuerung seit 2009: 6,6%) zu schliessen.

Als erste Massnahme fordern die VPV per 1.1.2019:
- Eine generelle Lohnerhöhung von 2% für alle Beschäftigten mit einem Vollzeit-Einkommen bis Fr. 100’000 pro Jahr.
- Eine generelle Lohnerhöhung von 1% für alle Beschäftigten mit einem Vollzeit-Einkommen über Fr. 100’000 pro Jahr.
- Bei allfälligen individuellen Lohnerhöhungen die tieferen Einkommen besonders zu berücksichtigen (Teilzeitarbeit, tiefere Lohnklassen usw.).
- Die trotz höheren Lohnabzügen für die Pensionskasse BVK gesunkenen Rentenansprüche zu kompensieren und die in den letzten Jahren aufgelösten BVK-Rückstellungen von 303 Mio. Franken des Kantons für einen Ausgleich der Minderverzinsung der Sparkapitalien für das Personal zu verwenden.
- Zudem sollen allen dem kantonalen Personalrecht unterstellten Beschäftigten per 2019 ohne Erhöhung der Wochenarbeitszeit zusätzliche Ferientage gewährt werden, um damit den Standard in der Privatwirtschaft zu erreichen.

 180920_Lohnforderungen2019.docx


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