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27.03.2018

Kanton Zürich: Spar-Spass muss jetzt aufhören

Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) stellen fest, dass der Kanton Zürich einmal mehr einen wesentlich besseren Abschluss als budgetiert präsentiert. Das Eigenkapital steigt, die Verschuldung sinkt. Nun soll auch das Personal endlich wieder einmal profitieren.

Der gute Rechnungsabschluss für den Kanton Zürich wird mit Sondereffekten begründet. Dabei steigen das Eigenkapital und die Verschuldung sinkt. Immerhin wurden die Investitionskosten nahezu ausgeschöpft, was Wirtschaftsimpulse gegeben haben.

In den vergangenen Jahren musste das Personal immer wieder auf ihm zustehende Leistungen wie Teuerung und Lohnanpassungen verzichten. Das Personal hat damit unfreiwillig zu den guten Abschlüssen beigetragen. Aber jetzt ist es genug. Es macht den Anschein, dass der KEF und die Budgets bewusst negativ ausgestaltet werden, um dem Personal keine Verbesserungen zugestehen zu müssen.

Der Regierungsrat sieht für 2019 individuelle Lohnerhöhungen von 0,6 % und Einmalzulagen von 0,2 % vor. Die VPV sind erfreut, dass damit zwei ihrer wichtigen Forderungen realisiert werden. Das langjährige Anliegen der VPV, welche über 20 000 Staatsangestellte vertreten, nach einer zusätzlichen Ferienwoche muss nun aber auch umgesetzt werden. Es gibt keine stichhaltigen Begründungen dagegen, zumal in der Privatwirtschaft die 5. Ferienwoche in weiten Kreisen üblich ist und gewährt wird.

Die VPV wenden sich gegen eine Senkung der Staatssteuern von 100 auf 98 Prozent für 2020 und 2021. Zu viele Anliegen in Bildung, Gesundheit und beim Personal sind noch umzusetzen. Eine Steuersenkung würde vermutlich von rechtsbürgerlichen Kantonsräten zum Anlass genommen um wieder ein Sparpaket zu fordern.



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